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Geschlossene Immobilienfonds – Teil 2

am 4. Dezember 2009 – 16:45Kein Kommentar

Der große Nachteil: das Risiko des Verlustes

Die geschlossenen Immobilienfonds haben einen großen Nachteil. Im Gegensatz zu den offenen Immobilienfonds besteht bei den geschlossenen Immobilienfonds ein höheres Risiko. Bei den geschlossenen Immobilienfonds wird lediglich in einige wenige Immobilien investiert. Dadurch steigt das Risiko, sollten diese Objekte Verluste fahren.

Der Totalverlust

Im schlimmsten Fall kann sogar ein totaler Verlust des investierten Geldes drohen. Schließlich gibt es hier keine Einlagensicherung. Diese Fälle sind jedoch bei den in Deutschland erhältlichen Immobilienfonds eher selten. Dennoch besteht das Risiko und dies sollte der Anleger wissen.

Der steuerliche Vorteil

Trotz alledem bieten die geschlossenen Immobilienfonds auch Vorteile. Zum Einen gibt es den steuerlichen Vorteil. Hier beteiligt man sich an einer Gesellschaft, welche aufgrund ihrer Investitionen fast nur Verluste erwirtschaftet. Dadurch kann man Steuern sparen, welches man auch mit gewissen Steuerstundungsmodellen erreichen kann.

Die Renditechancen

Zum Anderen ist die mögliche Rendite vorteilhaft. Die Rendite fällt im Branchendurchschnitt wesentlich höher aus. Im Vergleich zu anderen Immobilienfonds oder anderen Fonds liegt die Rendite bei den geschlossenen Immobilienfonds entsprechend höher.

Geringe Möglichkeit an einer Ansparung durch einen Fondssparplan

Beim geschlossenen Immobilienfonds ist die Ansparung mit einem Fondssparplan wegen seiner Art nicht immer möglich. Jedoch bieten in letzter Zeit immer mehr Fonds die Möglichkeit an, einen geschlossenen Immobilienfonds mittels einem Sparplan anzusparen. Dadurch wird einer großen Anzahl an Anlegern ermöglicht, ebenfalls an den Renditechancen und an der Wertentwicklung dieser Geldanlage teilzuhaben.

Geschlossene Immobilienfonds ideal zum langfristigen Vermögensaufbau

Wer langfristig Vermögen aufbauen will, sollte die geschlossenen Immobilienfonds in sein Depot beimischen. Der Immobilienwert erhöht sich v. a. in den Phasen von hoher Inflation. Außerdem ist der Immobilienwert komplett vom Aktienmarkt abgekoppelt und dem hiesigen herrschenden Börsenklima. Weil man sich hier an Anteilen beteiligt, trägt dies zur Minimierung des Risikos des kompletten Portfolios bei, weil in der Regel die Immobilien selbst in schwachen Börsenphasen einen positiven Wertzuwachs erzielen.

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