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Die Devisenfonds

am 27. November 2009 – 18:42Kein Kommentar

Eine noch recht junge Anlageklasse sind die Währungs- und Devisenfonds. Erst das in 2004 in Kraft getretene Investmentmodernisierungsgesetz erlaubte den Fondsgesellschaften Devisengeschäfte, um die Rendite zu steigern. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Renditesteigerung lediglich nur zur Sicherung des Kurses erlaubt.

Das Prinzip eines Devisenfonds

Dieser Fonds legt über Devisengeschäfte in unterschiedliche Währungen an. Der Devisenfonds profitiert hier von fallenden und steigenden Devisenkursen. Sogar in den Zeiten von generell fallenden Börsenkursen kann der Anteil von etlichen konservativ gemanagten Produkten ansteigen. Hier gibt es eine niedrige Inderdependenz von der Konjunktur.

Auf was soll man beim Devisenfonds achten?

Der Anleger sollte zwei wichtige Punkte beachten. Er sollte zum Einen auf die Strategie des Devisenfonds achten. Zum Anderen ist natürlich auch die Wahl der Währung wichtig.

Die Risiken eines Devisenfonds

Zahlreiche Währungen können nämlich durch äußere Faktoren (z. B. fallende Rohstoffpreise) recht schnell in eine riesige Bedrängnis kommen. Bei den Anlegern kristallisiert sich eine neue Wahrnehmung heraus. Um schnelle Gewinne bei den Währungsfonds zu erwirtschaften, muss man auch ein dementsprechend hohes Risiko eingehen.

Die Value- and Growth-Strategie

Am Aktienmarkt gibt es die konventionelle Value- und Growth-Strategie. Hier setzt man entweder auf ein konservatives Wachstum oder auf einen starken Zuwachs. Bei dieser Strategie setzt man auf solide Währungen (z. B. in den US-Dollar).

Die Momentumstrategie

Die Momentumstrategie ist eine andere Anlageform. Hier wird auf liquide Währungen gesetzt (z. b. der yapanische Yen). Man nimmt mit diesen Niedrigzinsdevisen Investitionen in andere Währungen vor.

Die Carry-Strategie

Eine riskante Anlagevariante ist die Carry-Strategie. Hier wird in Hochzinswährungen investiert. Jedoch wird bei dieser Form das angelegte Geld häufig als Darlehen in Niedrigzinswährungen aufgenommen. Durch Zinsdifferenzen zwischen den Währungsräumen profitiert diese Strategie.

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