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Die Risikoklassen

am 16. November 2009 – 14:58Kein Kommentar

Wenn man ein Portfolio aufbaut, muss man das eigene Risikoprofil einordnen. Darauf baut die Auswahl von Geldanlageformen in Abhängigkeit der richtigen Risikoklasse auf. Die Investmentmöglichkeiten teilt man in der Regel auf fünf Risikoklasse auf, die das Risiko und die Renditechancen der einzelnen Anlageformen anzeigen. Es kommt hier sowohl auf die Auswahl der passenden Risikoklasse als auch auf die ausgeglichene Zusammenstellung unterschiedlicher Klassen an.

Der Aufbau eines Depot

Die Basis eines Depot sollten immer Anlageformen der niedrigsten Risikoklasse sein. Dies sind recht sichere Geldanlagen wie z. B. Anleihen, Geldmarktfonds und Rentenfonds. Darauf bauen die Investments in höheren Risikoklassen auf. Sie fügt man in einem ausgewogenen Verhältnis hinzu.

Hohe Renditechancen versus hohes Risiko

Je höher die Renditechancen sind, desto höher ist auch das Risiko. Sobald Geldanleger in riskante Wertpapierarten investieren, so werden sie für dieses Risiko mit einer wesentlich höheren Renditemöglichkeit honoriert. Allerdings ist das höhere Risiko auch mit einer höheren Wahrscheinlichkeit von Kursverlusten und somit auch der Verlust des Eigenkapitals verbunden.

Die Risikoklassen 1 und 2

Wenn man sich ein Portfolio zu dem eigenen Risikoprofil aufbaut, muss man Kenntnisse über die Einordnung der Geldanlageformen zu der jeweiligen Risikoklasse haben. Zu der Risikoklasse 1 zählt man neben dem Fest- und Tagesgeld auch noch die Geldmarktfonds Europa, die Immobilienfonds Europa und Deutschland sowie Termingelder und Pfandbriefe. In der Risikoklasse 2 befinden sich sowohl Garantiezertifikate, Anleihen mit einer hohen Bonität (Euro-Raum), Rentenfonds Europa und offene Immobilienfonds (EU-Ausland) als auch geldmarktnahe Fonds und Unternehmensanleihen mit einer hohen Bonität.

Die Risikoklassen 3 bis 5

Die Risikoklasse 3 enthält Zertifikate, Genussscheine, Mischfonds, Aktien- und Rentenfonds (international) und Anleihen mit einer mittleren Bonität (Euro-Raum). Ferner befinden sich hier auch Währungsanleihen mit einer hohen Bonität, Fremdwährungsanleihen (USA, Europa), Aktien (Standardwerte), Aktienfonds (EU) und Anleihen mit einer mittleren Bonität (Euro-Raum). In der Risikoklasse 4 gibt es neben den Aktien und Aktienfonds mit den Nebenwerten Europa auch noch Zertifikate, Währungsanleihen der mittleren Bonität und Aktienfonds mit den Standardwerten außerhalb von Europa. Die Risikoklasse 5 beinhaltet auch noch die spekulativen Anleihen (sog. Junkbonds), Optionsscheine, Optionen, Futures, Renten- und Aktienfonds der Emerging Markets und die Aktien Nebenwerte.

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