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Die Depotabsicherung – Teil 1

am 16. November 2009 – 15:55Kein Kommentar

Kaum ein Geldanleger kann jeden Tag die Kursentwicklung seiner Geldanlagen verfolgen. Was kann man tun, um eine Depotabsicherung vorzunehmen, sodass man nicht immer Angst vor großen Kursverlusten hat? Für die Depotabsicherung gibt es unterschiedliche Strategien, die hier vorgestellt werden.

Kursabsicherung mit Stopp-Kursen

Zum Einen kann man das Depot mit Stopp-Kursen absichern. Anleger können die Stop-Loss-Strategie verwenden. Dadurch können Verluste begrenzt werden oder aber auch schon erzielte Gewinne abzusichern.

Rund um den Stopp-Kurs

Der Stop-Kurs sollte möglichst Minimum 10 % unter dem momentanen Kurs liegen. Ferner wählt man den Börsenplatz, bei welchem das höchste Handelsvolumen für das jeweilige Wertpapier gibt. Außerdem wird beim Stop-Loss das ausgewählte Wertpapier nicht zum gewählten Stop-Kurs verkauft. Beim Erreichen des gewählten Limits wird „bestens“ (d. h. billigst) zu dem nächsten Kurs verkauft.

Berücksichtigung der Volatilität

Neben dem Abstand zum momentanen Kurs sollte man bei dem Stop-Loss auch immer die Schwankungsbreite (sog. Volatilität) des jeweiligen Wertpapiers berücksichtigen. Der Stop-Kurs muss umso tiefer unter den momentanen Kurs festgesetzt werden, je stärker der Wertpapierkurs schwankt. Aufgrund der hohen Volatilität bei sehr marktengen Werten ist das Setzen eines Stop-Kurses nicht ratsam. Dagegen lassen sich große DAX-Werte mit dem Setzen eines Stop-Kurses sehr gut absichern.

Der Trailing-Stopp

Der sog. Trailing-Stopp ist eine abgewandelte Form des Stop-Loss-Kurses. Das gesetzte Verkaufslimit wird stetig nach oben gesteigert, sobald auch der Wertpapierkurs steigt. Dadurch werden nicht nur Verluste begrenzt, sondern es werden auch Gewinne abgesichert. Wenn der Geldanleger einen Trailing-Stopp verwenden will, sollte er sich im Voraus beim Online-Broker informieren, ob er den Trailing-Stopp anbietet oder unterstützt.

Hier geht es  zu Teil 2 “Die Depotabsicherung”

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