Anleihen sind eine planbare Geldanlage
Anleihen sind eine interessante Geldanlageform, denn man muss nicht selbst die Entwicklung der jeweiligen Anlage wie z. B. Fonds, Aktien, Zertifikate beobachten. Diese Überwachung übernehmen Spezialisten, die sehr gute Kenntnisse in der Anlage in verschiedene Geldanlageformen haben. Somit verkaufen und kaufen sie die jeweiligen Titel, um somit ein optimales Ergebnis zu erreichen.Vorteile von Anleihen
Anleihen bieten einen sehr großen Vorteil, denn sie sind eine planbare Geldanlage. Bei einer Anleihe werden in der relativ langen Zeit bis zu der Fälligkeit der jeweiligen Anleihe feste Zinsen ausgeschüttet und neben den festen Zinsen erhält der Geldanleger bei der Fälligkeit der Anleihe seine Geldanlage zurück. In der Regel ist dies immer so – außer der Emittent geht in Insolvenz, sodass das angelegte Geld weg ist. Dieses Situation kann man bei staatlichen Schuldnern mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit ausschließen.
Nachteile von Anleihen
Jedoch sind die Anleihen auch mit Nachteilen behaftet. In der Regel gibt es keine Zinssteigerungen, weil die Zinsen über die komplette Laufzeit festgesetzt sind. Selbst die Inflation senkt die Rendite um einen bestimmten Anteil. Wer dennoch in Anleihen investieren will, kann bei relativ schlechten Konjunkturdaten mehr effektive Rendite erwarten als in den Zeiten des Booms.
Fonds mit langfristigen Anleihen
Geldanleger, die in Fonds mit relativ langfristigen Anleihen investieren, verkaufen und kaufen sog. Rententitel. Ferner handeln diese Fonds aktiv und können sowohl Angebot und Nachfrage als auch Inflation und Zinsen berücksichtigen, sodass die Fonds mit langfristigen Anleihen mehr für den Geldanleger herausholen können. Ein guter Anleihemanager kann sogar aus der Geldanleger mehr herausholen als der Branchendurchschnitt, welcher bei einer momentanen Rendite von 3,35 % pro Jahr liegt.
Wie man mehr Prozentpunkte bei der Rendite herausholen kann
Beispielsweise zeigt das Morningstar-Rating auf, wieviel mehr Prozentpunkte bei der Rendite herauszuholen ist. Selbst in den schlechtesten Zeiten haben die besten Fonds eine Rendite von über 5 %, die seit Mitte 2007 konstant ist. Die besten Fonds im Vergleich kamen von dem Versicherungskonzern Axa und der österreichischen Spängler-Bank. Die Fonds der Spängler-Bank sind mit Softwareoptimierung und Staatsanleihen ausgestattet, wohingegen die gute Rendite der Fonds von Axa durch die zusätzlichen Gewinne erzielt worden sind, die durch Unternehmensanleihen entstanden sind und trotz der guten Rendite ein weit aus höheres Risiko haben.
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