Wie funktionieren Investmentfonds? – Teil 2
Geldanleger können in unterschiedliche Investmentfonds anlegen. Es gibt offene und geschlossene Investmentfonds. Ferner gibt es Anlagemöglichkeiten in Geldmarktfonds und Rentenfonds. Außerdem unterscheidet man zwischen Aktienfonds, offene und geschlossene Immobilienfonds.
Offene und geschlossene Investmentfonds
Banken verkaufen normalerweise offene Investmentfonds als eine Anlagemöglichkeit, zu welcher neben Rentenfonds und Geldmarktfonds auch noch Aktienfonds und Mischfonds sowie offene Immobilienfonds gehören. Ferner unterscheiden sich diese Investmentfonds in der Risikoeinstufung. Dagegen kann man in geschlossenen Fonds in der Regel nur in einem bestimmten Platzierungszeitraum in eine bestimmte Anlage (z. B. Immobilie, Schiff) investieren und man legt sein Geld in diesen geschlossenen Fonds einen recht langen Zeitraum an.
Kurzfristig und sichere Anlageform: die Geldmarktfonds
Wer sein Geld für einen kurzen Zeitraum und sicher anlegen will, sollte in einen Geldmarktfonds investieren. Ein Fondsmanager legt das gesammelte Geld von diesem Fonds in Termingelder, Schatzanweisungen und Geldmarktpapiere an. Daher ist die Rendite des Geldmarktfonds geldmarktnah.
Geringe Kursschwankungen und für eine langfristig Anlage geeignet: die Rentenfonds
Die Rentenfonds legen das Vermögen der Geldanleger in festverzinsliche Wertpapiere an. Sie sind mit einer festen Laufzeit und einem festen Zins ausgestattet. Außerdem sind geringe Kursschwankungen vorhanden. Die Geldanlage in einen Rentenfonds ist sicher und sie sollte langfristig erfolgen.
Ein Fonds mit unterschiedlichen Facetten: der Aktienfonds
Risikofreudige Anleger sollten auf jeden Fall Investmentfonds mit einem Anteil an Aktien für ihr Depot wählen. Bislang konnten die Aktien im Durchschnitt eine wesentlich bessere Rendite als Bankanlagen oder Rentenpapiere erwirtschaften. Der Anlagehorizont von Aktienfonds liegt bei mindestens sieben Jahren. Es gibt folgende Formen von Investmentfonds mit einem Aktienanteil: reine Aktienfonds und Mischfonds, die neben Immobilien auch in Aktien und festverzinslichen Wertpapiere anlegen.
Offene versus geschlossene Immobilienfonds
Der offene Immobilienfonds investiert in Gewerbeimmobilien (z. B. Lagerhallen, Bürogebäude) und es ist eine konservative Anlageform. Die Rendite ist von der Vermietung der Objekte abhängig. Dagegen legt der geschlossene Immobilienfonds in lediglich eine einzige Immobilie an und die Laufzeit beträgt zwischen 20 und 25 Jahren. Daher gibt es hier ein wesentlich höheres Risiko, was mit einer durchschnittlichen Rendite zwischen 8 und 12 % pro Jahr wieder wett gemacht wird.
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