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Leben in der Maxvorstadt

am 16. Oktober 2009 – 15:47Kein Kommentar

Das „Isar-Athen“ – der Münchner Stadtteil Maxvorstadt – wurde ca. 1825 von Ludwig I. auf etwa 430 Hektar verwirklicht. Dieses Viertel ist ein Zentrum für Kultur, Amusement, Kunst und Wissenschaft. Es liegt zentral und grenzt im Nordwesten an die Münchner Altstadt.

Die Lage der Maxvorstadt

Der Englische Garten liegt im Osten der Maxvorstadt und im Norden grenzt das Viertel an Schwabing. Im Westen befindet sich Neuhausen und im Süden erstreckt es sich bis zum Hauptbahnhof. Zahlreiche Busse, viele Tram-Bahn-Linien und drei U-Bahn-Linien führen durch die Maxvorstadt.

Die klassizistischen Bauten

Der Stadtteil ist vor allem durch die klassizistischen und monumentalen Bauten geprägt, die sich an der Ludwigstraße befinden. Beispielsweise gibt es dort die Universität, die Staatsbibliothek, die Akademie der Bildenden Künste, das Siegestor. An dem großen Köngisplatz befinden sich die Pinakotheken, eine Glyptothek, die Propyläen und die riesigen Grünflächen.

Die drei großen Zentren der Maxvorstadt

Es gibt in der Maxvorstadt drei Zentren. Zum Einen gibt es rund um die Schellingstraße und die Universität die studentisch geprägte Maxvorstadt. Zum Anderen befindet sich am Königsplatz die Maxvorstadt mit sehr viel Kultur. Am Josephsplatz wohnt man sehr ruhig.

Ein Viertel mit vielen Gesichtern

Die Schellingstraße mit ihren Nebenstraßen sind das studentische Herzstück. Es befinden sich dort viele Restaurants, Cafés, Kneipen, Delikatessgeschäfte, Galerien, Boutiquen, Buchhandlungen, Einzelhändler und Discounter. Gerade die edlen Cafés und Kneipen machen auf sich aufmerksam, da genügend Menschen Flyer verteilen in München. In den klassizistischen Altbauten und in den Wohnhäusern aus den 50ern, 60ern und 70ern mit vielen Zwei- und Einzimmerwohnungen wohnen hauptsächlich Akademiker, Künstler und Studenten. Selbst Arbeiter und Angestellte wohnen in diesem Stadtteil.

Hohe Mieten – zeitlose Attaktivität

In der Maxvorstadt sind die Mieten relativ hoch. Dennoch hat dieser Stadtbezirk einen immerwährenden Attraktivitätsfaktor. Man findet dort sowohl eine große Abend- und Freizeitgestaltung als auch eine große Bandbreite an Kulturgenuss und Wissenschaft.

Erholungs- und Freizeitangebot

Es gibt dort keine ausgeprägte Clublandschaft wie die Münchner Altstadt. Dafür befinden sich dort viele Kneipen, zehn Kinos und mehrere Theater. Das Gebiet rund um den Königsplatz ist durch die zahlreichen künstlerischen und kulturellen Einrichtungen geprägt. Wer eher spazieren gehen oder joggen will, ist im Alten Nördlichen Friedhof genau richtig.

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