Tom Tailor plant Börsengang
Immer mehr wollen einen Börsengang auf den deutschen Parketts durchführen. Nun will der Textilproduzent Tom Tailor aus Hamburg einen Börsengang in dem Prime Standard der Wertpapierbörse von Frankfurt durchführen. Dabei soll das IPO bereits im 1. Halbjahr fertig sein.
Der Plan über den Ablauf des Börsengangs
Laut einem Firmenkenner wird der Börsengang vor Ostern über die Bühne gehen. Diese Kapitalerhöhung soll Erlöse in Höhe von etwa 140 Millionen Euro bringen. Dieses Geld soll nach Angaben des Unternehmens insbesondere in das Wachstum von eigenen Ländern investiert und die Schulden sollen abgebaut werden. Selbst die Altaktionäre wollen sich zum Tel von den eigenen Anteilen lösen. Sowohl die Commerzbank als auch JP Morgan werden den Gang an die Börse in Form eines Konsortialführers begleiten.
Die wirtschaftliche Situation von Tom Tailer
Tom Tailer konnte im letzten Geschäftsjahr den Umsatz um 5,9 % auf 300,2 Millionen Euro erhöhen. Ferner zog das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) um 71 % auf insgesamt 37,8 Millionen Euro an. Sowohl in Österreich als auch in den Niederlanden und in Deutschland hat der Textilhersteller bereits 87 eigene Stores, 1.108 Shop-in-Shops und sogar im Internet verkauft Tom Tailor die eigene Mode.
Die Börsengänge in Europa und Probleme für diese Börsengänge
Nicht nur Tom Tailor, sondern auch der Chemikalienhändler Brenntag, die Kabelgesellschaft KDG und die Nahrungsmittel-Holding-Gesellschaft IFR planen einen Börsengang. Selbst in den anderen EU-Ländern wie zum Beispiel Frankreich wollen zahlreiche Unternehmen an die Börse gehen. Derzeit sind aber sowohl die Marktschwankungen als auch die womöglich ansteigenden Leitzinsen und die Debatten über die Schulden in Griechenland problematisch. Zudem notieren einige europäische Börsengänge im aktuellen Jahr unter dem eigentlichen Ausgabepreis, sodass das Investoreninteresse sinkt und dies drückt natürlich auch die Ausgabepreise.
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