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Wie funktionieren Investmentfonds? – Teil 1

am 12. Oktober 2009 – 15:17Kein Kommentar

Investmentfonds ist eine vielfältige Anlageform, welche immer mehr genutzt wird und von den Kapitalanlagegesellschaften herausgegeben wird. Das Investmentgesetz dient als eine rechtliche Grundlage. Finanzvermittler und Banken, die die Investmentfonds vertreiben, nehmen für die Kapitalanlagegesellschaften die Gelder der Kunden ein, welche anschließend von dem jeweiligen Fondsmanager nach dem Ausrichten des Fonds in Immobilien, Wertpapiere oder am Geldmarkt angelegt werden.

Was ist ein Investmentfonds?

Sobald ein Fondsanteil – Mindestanlagebeträge gibt es in der Regel nicht – gekauft wird (z. B. in Form eines monatlichen Sparplans), erhält man einen Miteigentumsanteil an dem entsprechenden Fonds und folglich hat der Anleger ein Recht auf das Auszahlen des erwirtschaften Gewinns. Die Bewertung des Fondsvermögens eines Investmentfonds erfolgt börsentäglich und durch die Menge der ausgegebenen Anteile dividiert, sodass man anschließend den Kurs erhält. Im Prinzip unterscheidet man bei den Investmentfonds zwischen geschlossenen und offenen Fonds: beim offenen Fonds hat der Geldanleger jeden Tag einen Anspruch auf die Rücknahme des jeweiligen Fondsanteils zu dem aktuellen Börsenkurs und beim geschlossenen Fonds gibt es dies nicht. Ferner ist die Laufzeit vom Investment abhängig – in der Regel liegt sie zwischen 5 und 25 Jahren.

Die Gebühren

Wenn man Anteile an einem Investmentfonds kauft, muss man zusätzlich Gebühren zahlen (z. B. verlangen Banken einen Ausgabeaufschlag, der in Abhängigkeit des Fondstyps variiert). Jedoch werden sehr häufig bei Geldmarktfonds keine Ausgabeaufschläge fällig, ansonsten variiert er zwischen 3 und 5,75 % des Anlagebetrages. Die Finanzvermittler bzw. die Banken erhalten für ihre Beratungstätigkeiten diesen Ausgabeaufschlag und der Ausgabeaufschlag steigt umso höher, je beratungsintensiver der Investmentfonds ist. Die Anteile eines Fonds können sowohl in einem Anlagekonto der Kapitalanlagegesellschaft oder in einem Depot bei einer Bank verwaltet werden.

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