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Zertifikate: Die Szenarien für die europäischen Börsen – Teil 2

am 1. März 2010 – 12:56Kein Kommentar

Das Lock-In-Papier von der Bank of America Merrill Lynch

Sofern der Euroland-Index in den nächsten Jahren lediglich für eine kurze Zeit neue Rekordwerte erzielen sollte, um danach wieder zu sinken, so ist man mit dem neuen Lock-In-Papier der Bank of America Merrill Lynch besser bedient. Im Gegensatz zu dem Produkt der Bayern-LB offeriert das Lock-In-Papier einen kompletten Kapitalschutz. Zudem verwandelt das Lock-In-Papier die kurzzeitigen Börsenbooms in längerfristige Renditen.

Wie das Lock-In-Papier funktioniert

Hier liegt der Preis darin, dass die im Jahresturnus ermittelten durchschnittliche Kurse für die Gewinne zum Schluss der 5-jährigen Laufzeit ausschlaggebend sind. Zudem werden die kurzen Ausschläge nach oben nicht komplett berücksichtigt. Bei den zwei Produkten werden zum Laufzeitende hin lediglich das Zurückzahlen des Nominalwertes garantiert. Weiterhin werden die Ausgabeaufschläge in Höhe von 1,5 % bzw. 2,5 % nicht erstattet.

Das Best-In-Papier von der HVB

Es gibt aber auch risikofreudige Anleger, welche auf langer Sicht höhere Notierungen des Euro-Stoxx sowie auf kurze Sicht preiswertere Einstiegsgelegenheiten erwarten. Für diese Anleger könnte das Best-In-Papier der HypoVereinsbank interessant sein. Schließlich sichert das Papier innerhalb der ersten sechs Laufzeitmonate den günstigsten Kurs des Index ab.

Die Rückzahlung und Rendite des Best-In-Papier von der HVB

Sofern der Basiswert bis zum Ende des Monats Oktober im Jahr 2015 noch nicht einmal 50 % des „Best-In“-Startniveaus verloren hat, so zahlt das Papier den Nominalwert plus die potentielle Kurssteigerungen zurück. Allerdings beträgt die Rückzahlung maximal 200 % der kompletten Wertentwicklung. Dies entspricht schon eine maximal erzielbare Rendite pro Jahr in Höhe von etwa 13 %.

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