Warren Buffett: Zurückhaltung trotz Gewinnsteigerung
Das Unternehmen Berkshire Hathaway von Warren Buffett konnte seinen Nettogewinn erheblich steigern. Somit wurden die Erwartungen der Analysten fast übertroffen. Für die Zukunft will der amerikanische Starinvestor seinen Aktieninhabern keine allzu große Versprechen machen.
Der kräftige Anstieg des Nettogewinns
Insbesondere das verbesserte Geschäft mit den Aktienmarktderivaten trug zu dem guten Ergebnis bei. Im 4. Quartal stieg der Nettogewinn auf etwa 3,1 Milliarden Dollar. Im Vorjahr waren es noch 117 Millionen Dollar.
Die Gewinn- und Umsatzentwicklung
Jedoch sank der Gewinn auf der operativen Ebene – ohne die Berücksichtigung der 1,03 Milliarden Dollar aus den Derivate- und Investitionsgeschäften – um 40 % auf mehr als zwei Milliarden Dollar. Somit hatte der Konzern nahezu die Erwartungen der Analysten übertroffen. Im 4. Quartal zog der Umsatz um 23 % auf 30,2 Milliarden Dollar an. Im Gesamtgeschäftsjahr stieg dieser um 4 % auf 112,5 Milliarden Dollar an.
Welche Bereiche von der Krise betroffen waren
Im abgelaufenen Geschäftsjahr zog der Gewinn um 61 % auf etwa 8,1 Milliarden Dollar an. Die derzeitige Krise beeinträchtigte bislang das wesentliche Geschäft von Berkshire Hathaway mit den Versorgern und Versicherungen nicht großartig. Jedoch machte die Rezession vor allem vor den Dienstleistungs-, Handels- und Industriebereichen keinen Halt.
Der zurückhaltende Buffett
Allerdings hielt sich Buffett bei der Veröffentlichung der Zahlen zurück. Mit dem Konzernausbau nahm seine Fähigkeit erheblich ab, den überdurchschnittlichen Nettobuchwert pro Aktie zu erreichen. Buffett teilte dies in dem jährlichen Newsletter an die Aktionäre in Bezug auf eine zentrale Kennziffer der Firma mit.
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