Die Rhön-Klinikum-Aktie als Tipp
In diesem Jahr stehen laut einer Untersuchung vom Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung nahezu jede vierte Klinik von den circa 2.000 Kliniken in Deutschland an der Grenze zur Insolvenz. Aufgrund dessen haben die Käufer wie zum Beispiel das Rhön-Klinikum die Qual der Wahl. Zudem besitzen diese Käufer auch das entsprechende Übernahmekapital.
Die Kapitalerhöhung und Emission von neuen Anleihen für neue Übernahmen
Im letzten Sommer flossen etwa 450 Millionen Euro an Kapitalerhöhung in die Geldkassette. Zudem werden bald auch 400 Millionen Euro an neuen Anleihen vom Rhön-Klinikum emittiert. Das Krankenhausunternehmen, das aus der unterfränkischen Stadt Bad Neustadt an der Saale kommt, wird sich auf zahlreiche Übernahmen vorbereiten. Schließlich ist das derzeitige Umfeld für Übernahmen sehr gut.
Die Folgen der Übernahmen für den Rhön-Klinikum-Konzern
Das Unternehmen könnte bis zu diesem Jahresende von momentan 53 Krankenhäuser auf nahezu 60 Kliniken ansteigen. Der gesamte Umsatz kann somit von derzeit 2,3 Milliarden Euro auf 2,5 Milliarden Euro steigen. Zudem kann der Gewinn von aktuell 132 Millionen Euro auf mehr als 140 Millionen Euro wachsen.
Durststrecken sollen mithilfe der Finanzkraft überstanden werden
Mithilfe der Finanzkraft kann man die Durststrecken nach der Übernahme überstehen. Dies kann man beispielsweise bei der Uniklinik Gießen-Marburg sehen. Sie ist vor vier Jahren zu dem Rhön-Klinikum-Konzern gekommen.
Die Entwicklung bei der Uniklinik Gießen-Marburg
Jedoch konnte sie bis zum Jahr 2009 aus dem Umsatz in Höhe von einer halben Milliarde Euro lediglich fünf Millionen Euro Ertrag erzielen. Die Uniklinik Gießen-Marburg soll bis zum Jahr 2011 so profitabel gemacht werden wie die restlichen Rhön-Krankenhäuser. Sofern dies aufgehen sollte, so wäre dies für den Konzern ein zusätzlicher Gewinn in Höhe von 25 Millionen Euro.
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