Aktienanleihen als neue Discountzertifikate – Teil 1
Anleger legen wesentlich mehr Geld in die Aktienanleihen an. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Anlagevolumen um das 4-fache an und selbst das Angebot stieg sehr schnell an. Jedoch wollen einige Anleger die Risiken dieser Wertpapiere nicht sehen. Im Zweifelsfall können horrende Verluste drohen, sobald sie in Aktien umgewandelt werden.
Die Statistik des Deutschen Derivate Verbandes
Aus der Statistik des Deutschen Derivate Verbandes (kurz: DDV) ist ersichtlich, dass das ausstehende Anlagevolumen von diesem Produkt lediglich im Dezember um 215 Millionen Euro auf insgesamt 2,25 Milliarden Euro angezogen ist. Dies ist eine Erhöhung um 10,5 % im Vergleich zum Vormonat von 2009. Im Dezember des Jahres 2008 stieg das Angebot von ehemals 8.500 Aktienanleihen auf fast das Doppelte an: denn heute gibt es circa 16.000 Aktienanleihen auf dem Markt. Hier sind die höchsten Jahresrenditen von über 30 % sehr häufig und dies erklärt auch die derzeitige Popularität von den Aktienanleihen.
Warnung in Bezug auf die Risiken und steigender Erfolg aufgrund des Namens
Allerdings geben die Experten eine Warnung hinsichtlich der versteckten Risiken heraus. Zudem begründen sie den Erfolg der Aktienanleihen mit ihrem Namen. Seitdem die Finanzkrise ausgebrochen ist, steht die Sicherheit bei den Anlegern sehr hoch im Kurs. Ferner gibt der Bestandteil „Anleihe“ einen Anschein, dass diese Anleihen Rentenpapiere wie Unternehmens- und Bundesanleihen seien.
Die Gewinnaussichten und maximale Rendite
Selbst bei den Aussichten hinsichtlich des Gewinns sollen die Investoren besser aufpassen. Denn die maximale Rendite definiert, welchen Ertrag man im günstigsten Falle erzielen kann. Zwar wird dieser in etwa 50 % der Fälle erzielt, jedoch kann man die Rendite nicht als eine Garantieverzinsung verstehen.
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