Commerzbank-Aktie nach Hiobsbotschaft über schlechte Zahlen eingebrochen
Es gibt von der Commerzbank neue Hiobsbotschaft. Das zweitgrößte Kreditinstitut Deutschlands steckt immer tiefer in den roten Zahlen. In diesem Jahr wird sich auch daran nichts ändern. Natürlich zeigten die Investoren, was sie von dieser Situation der Commerzbank halten. Die Aktie der Commerzbank sackte erheblich ab.
Commerzbank-Aktien gerieten unter Druck
Nachdem die Bank ihre vorläufigen Zahlen veröffentlicht hatte, gerieten die Commerzbank-Aktien erheblich unter Druck. Die Aktien hatten gegen 11:30 Uhr bei 5,58 notiert, wobei zuvor ein Kursverlust von 7,5 % vorausgegangen ist. Zugleich sank der DAX um 0,3 % bei 5.670 Punkten.
Der tiefe Rutsch in die Verlustzone
Das Geldinstitut rutschte im Schlussquartal von 2009 sehr tief in die Verlustzone. Durch die Anpassungen bei der Bewertung bei den Anleiheversicherern belasteten das schwache Handelsergebnis. Sowohl das schwache Handelsergebnis als auch die Schwierigkeiten bei der Eingliederung der Dresdner Bank hatten das operative Ergebnis im Schlussquartal auf – 1,6 Milliarden Euro gesenkt. Die Analysten erwarteten im Durchschnitt noch nicht einmal halb so viel Minus und das 4. Quartal sei um diesen Effekt bereinigt auch ein wenig besser als vorhergesagt ausgefallen.
Die Analyse von Joachim Müller (Cheuvreux)
Der Analyst Joachim Müller von Cheuvreux hatte hervorgehoben, dass selbst die Kosten wesentlich höher als prognostiziert gewesen seien. Die Eigenkapitalquote wäre auch immer noch gesunken. Für den Blick in die Zukunft will das Finanzunternehmen noch keine bestimmte Vorhersagen machen. Ferner hatte Joachim Müller die Aktie mit „Underperform“ bewertet und erwartet ein Kursziel von 6,00 Euro.
Die Bewertung von Kepler-Analyst Dirk Becker
Dirk Becker vom Kepler-Unternehmen hatte die Zahlen des zweitgrößten Kreditinstituts Deutschlands als „schockierend“ bezeichnet. Im 4. Quartal sei der Nettoverlust einer der bislang höchsten in den kompletten Krisenquartalen. Ferner dämpft der Nettoverlust die Bewertungen von all jenen erheblich, die die Commerzbank-Aktie vorher sehr optimistisch gesehen hatten. Becker bleibt bei seiner Bewertung „Reduce“ mit einem Kursziel in Höhe von 6,00 Euro.
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