Mehr Altersvorsorge bei Selbstständigen
Die Privatbanken geben Warnungen vor einem Risiko der Altersarmut heraus. Deshalb fordern sie wesentlich mehr Vorsorge seitens der Betriebe. Von der Altersarmut sind insbesondere Selbstständige mit einem weit unterdurchschnittlichem Einkommen, Langzeitarbeitslose und Mitarbeiter im Niedriglohnbereich betroffen. Deshalb soll es ihre Pflicht sein, einen Vertrag über eine kapitalgedeckte Altersversorge zu unterzeichnen.
Die Pflicht zur betrieblichen Altersvorsorge
In den bereits vorhandenen Altersvorsorgesystem sind die Selbstständige abgesichert. Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) fordert, dass man beim Arbeitsvertragsabschluss automatisch zu der betrieblichen Altersvorsorge beitritt, sodass man die betriebliche Altersvorsorge entsprechend mehr nutzt. Sofern man diesem Beitritt auf aktiver Weise widerspricht, kann man von dieser Variante austreten. Man hat die Erfahrung gemacht, dass sich das Beteiligen an der betrieblichen Altersvorsorge mit solch einem Verfahren spürbar angestiegen ist.
Die Studie der privaten Banken
Die privaten Banken erstellten diese Studie. Sie erwirtschaften auf direkter oder indirekter Weise – also auch über die Vermögensverwalter – an den unterschiedlichen Varianten der privaten Altersvorsorge ihre Erlöse. Dazu gehört auch die betriebliche Altersvorsorge. Hier ist zudem ein Rentenversicherung Vergleich ratsam.
Keine hohe Anzahl an abgeschlossenen Riester-Rente-Verträge
Zwar jubeln viele über die Betriebliche Altersvorsorge Riester Rente, eine vom Staat unterstützte, private Altersvorsorge. Jedoch gehören die privaten Banken nicht zu den Jubelnden dazu. Schließlich sei die Riester-Rente „in schweres Fahrwasser geraten“. Momentan hätten lediglich ein wenig mehr als zwei Fünftel der Berechtigten eine Riester-Rente abgeschlossen.
Riester-Rente fraglich
Aufgrund der niedrigen Wachstumsraten ist es sehr fraglich, ob der Anteil von über 50 % überhaupt erreicht wird. Ferner geht man davon aus, dass die Riester-Rente die eigentliche politisch gewollte Aufgabe womöglich verfehlen wird. Letztendlich sind etliche viele Verträge allzu klein, um von diesen die höchstmögliche Förderung zu erzeugen.
In Deutschland kaum Probleme mit der Altersarmut
In Deutschland ist die Altersarmut zur momentanen Zeit kein großartiges Problem. Nur 2,5 % der über 64-jährigen Menschen beanspruchen die Grundsicherung. Das Bundesarbeitsministerium führte Untersuchungen durch. Im Jahr 2007 trugen demnach
- die gesetzliche Rentenversicherung zu 58 %,
- die weitere Alterssicherungsleistungen zu 20 %,
- die private Vorsorge zu 12 % und
- weitere Einkommen zu 10 %
zu den Einnahmen eines Ehepaares, die in Rente sind, bei.
Die Altersarmut in Deutschland
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung fand heraus, dass im Jahr 2008 jeder 7. Mensch in Deutschland an der Armutsgrenze lebte oder arm war. Im Vergleich zu 1998 ist dies ein Drittel mehr. Man bezeichnet die Menschen dann als arm, sobald man über höchstens 50 % des durchschnittlichen Einkommens verfügt.
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