Die Forderung der Forscher von DVFA: bessere Ratings bei Verbriefungen
Die Anleger sollen wesentlich mehr über die Ratings von Verbriefungen informiert werden. Dies forderte die Rating-Experten von dem Analystenverband DVFA. Diese stellten eine Richtlinie für die Rating-Anforderungen und weitere Informationen zusammen.
Der Rücken von Investoren soll gestärkt werden
Mit diesen Grundlagen will man Investoren helfen, um über die Qualität von sowohl Ratings als auch Verbriefungen eine bessere Beurteilung abgeben zu können. Letztlich will man das Vertrauen der Anleger in die strukturierten Finanzierungen stärken. Diese sind für die Vergabe der Kredite wichtig.
Die Verbriefungen und ihre Folgen
Bei Verbriefungen gliedern häufig Banken ihre Forderungen aus der Bilanz aus und verkaufen diese in die verschiedenen Risikoklassen an Anleger weiter. Somit zählen die Verbriefungen zu den Auslösern der jetzigen Krise.
Banken verbrieften mit den schwachen amerikanischen Subprime-Hypotheken unterlegte Forderungen, welchen die Rating-Agenturen relativ gute Noten vergaben. Nun beaufsichtigen sowohl die USA als auch die EU die Rating-Agenturen und sie müssen in Zukunft ihre Methoden sowie grundlegende Annahmen sowie Modelle publizieren.
Die Empfehlungen der DVFA
Jedoch gibt die DVFA weitere Empfehlungen, die in bestimmten Punkten wesentlich weiter gehen als die bisherigen Punkte. Beispielsweise sollen die Investoren von den Agenturen technische Modelle bekommen, mit welchen die Investoren noch einmal nachsehen können, wie sich die Ratings bei gewissen Szenarien in einem wirtschaftlichen Umfeld verändern würden.
Zudem fordern die Experten die Banken dazu auf, dass diese lediglich Darlehen verbriefen, welche sie ebenfalls halten. Schließlich sollen Darlehen, welche verbrieft werden, nicht so leicht genehmigt werden als Darlehen, welche bei den Finanzinstituten bleiben.
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