BSN Medical soll verkauft werden – Vorbereitung auf einen Börsengang?
Der Hersteller BSN kann einen Wert von zwei Milliarden haben. Sowohl die Konkurrenten als auch die Private-Equity-Unternehmen interessieren sich an den Pflasterproduzenten. Allerdings schweigt momentan der Finanzinvestor Montagu, welcher der Besitzer von BSN ist.
Der Verkauf und Börsenstart von BSN Medical
Denn nun versucht Montagu wieder einmal, den Hansaplast-Produzent BSN Medical zu verkaufen. Dabei arbeitet Montagu mit Morgan Stanley zusammen, um den Börsenstart für das frühere Joint Venture von Smith & Nephew und Beiersdorf vorzubereiten. Dabei bewertet man den Produzent von Kompressen und Verbänden mit zwei Milliarden Euro. Laut der britischen „Financial Times“ kann BSN Medical bei den jeweiligen Angeboten an einen strategischen Interessenten oder sogar an einen anderen Finanzinvestor veräußert werden.
Die Historie von BSN Medical
Sowohl Beiersdorf als auch Smith & Nephew brachten in dem Gemeinschaftsunternehmen BSN Medical im Jahr 2001 ihre Verbandsmittel-Branche ein. Das Unternehmen wurde im Jahr 2005 für insgesamt 1,03 Milliarden Euro an Montagu veräußert. Dabei hatte der Finanzinvestor Montagu BSN Medical bereits vor eineinhalb Jahren zum Verkauf angeboten. Jedoch konnte dies aufgrund der Lehman-Pleite und den Abwärtstrend nicht durchgeführt werden.
Die derzeitigen Bieter für BSN Medical
Die potentiellen Bieter sind neben den Konkurrenten Kimberley-Clark und 3M auch noch die Private-Equity-Unternehmen Bain Capital sowie Apax Partners. Zudem bekunden sowohl Cardinal Health als auch Medline und Mölnlycke Health Care ihr Interesse an BSN Medical. Diese Unternehmen wurden schon im Herbst 2008 als potentielle Erwerber für BSN Medical bekannt gegeben worden. Zu diesem Zeitpunkte verlangte Montagu eine Summe in Höhe von 1,9 Milliarden Euro und momentan äußern sich weder Morgan Stanley noch Montagu zu ihren Plänen mit dem Unternehmen BSN Medical.
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