Dow Jones unter der Grenze von 10.000 Punkten
Der Markt wird kaum von den amerikanischen Arbeitsmarktdaten beruhigt. Schließlich belasten die Schwierigkeiten der europäischen Schuldenländer ebenfalls auf der Wall Street. Zahlreiche Anleger stellen sich nun die Frage, wer neben Griechenland zudem in der Tinte steckt.
Blick auf die US-Arbeitsmarktzahlen
Die amerikanischen Börsen müssen nach über neun Monaten wieder Verluste hinnehmen. Am Freitag richtete man seinen Blick insbesondere auf die Arbeitsmarktzahlen für den Monat Januar. In Amerika setzt sich der Jobabbau zu Beginn des Jahres immer noch fort und die Arbeitslosenrate ist mit 9,7 % auf den niedrigsten Level seit fünf Monaten gefallen. Außerdem halten die Sorgen über die immer größer werdenden Staatsdefizite in etlichen Ländern der Euro-Zone den Markt immer noch in Atem.
Etliche Börsen verzeichneten Verluste
Bis zum Mittag sank der Dow-Jones-Index der Standardwerte um 0,5 % auf 9.953 Punkte. Der größere S & P-500 verlor auch 0,5 % und lag nun bei 1.057 Zähler. Ferner ist der Index von Nasdaq um 0,2 % auf 2.121 Punkte gefallen. Zudem sank in Frankfurt der DAX um 1,8 % auf 5.434 Punke.
Die Arbeitsmarktsituation
Nach den Daten vom Arbeitsministerium sind im Januar insgesamt 20.000 Stellen weggefallen. Reuters befragte Analysten. Diese rechneten allerdings mit 5.000 neuen Jobs. Dennoch beruhigte die Arbeitslosenquote die Investoren, welche nicht wie prognostiziert auf 10,1 % angestiegen ist.
Industriefirmen als Verlierer
Dabei gehören zu den größten Verlierern die Papiere von Industrieunternehmen. Dazu gehören beispielsweise der Flugzeugbauer Boeing sowie der Siemens-Konkurrent General Electric. Ihre Aktien sanken um 1,7 % und 2,6 %.
Eine Übernahme in der Gasbranche
Die Übernahmepläne in Milliardenhöhe in der Gassparte sorgen auf jeden Fall für Gesprächsstoff. Denn die Firma Air Products and Chemicals hatte ein feindliches Angebot in Höhe von sieben Milliarden Dollar für den Konkurrenten Airgas vorgelegt. Air Products hatte mitgeteilt, dass das Bar-Angebot die Übernahme der Airgas-Verbindlichkeiten im Wert von etwa 1,9 Milliarden Dollar beinhaltet.
Das Angebot
Der Linde-Wettbewerber hatte den Airgas-Aktionären 60 Dollar je Aktie angeboten. Deshalb steigerte sich die Aktie von Airgas um 38 % auf 60,07 Dollar. Allerdings sanken die Anteilscheine von Air Products um 7,7 %.
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