Hedge-Fonds: Erhebliche Verluste zum Ende vom Januar
In der letzten Woche verbuchten die Hedge-Fonds weitere Verluste. Somit wurde das Plus aus dem früheren Verlauf des Monats aufgebraucht. Nahezu alle Anlagevarianten – insbesondere die Long- und Short-Strategien sowie die Makro-Strategien mussten einen Verlust hinnehmen. Dies gab die Analystin von Merrill-Lynch, Mary Ann Bartels, am Montag in der Studie „Hedge Fund Monitor“ bekannt, welche jede Woche von ihr veröffentlicht wird.
Die Risikominimierung
Die Hedge-Fonds hatten insgesamt weiterhin das Risiko gesenkt. Zum Einen hatten sie sich aus den Euro-Yen-Trades zurückgezogen. Zum Anderen reduzierten sie die Aktien-Exposure. Zudem tätigten sie im Energiebereich Verkäufe in Benzin- und Ölpositionen.
Der Veräußerungen in unterschiedlichen Bereichen
Immer noch hätten die Hedge-Fonds im Bereich der Aktien die Futures auf den S & P-500-Index veräußert. Laut der Expertin positionierten sie sich nun in den Netto-Short. Die Hedge-Fonds seien mit der Verkaufsausrichtung (Short-Position) für die weiter sinkenden Kurse bereit. Selbst die Futures auf den Nasdaq 100, der ein sehr technologielastiger Auswahlindex ist, sind erheblich veräußert worden und somit gingen die Investoren aus ihren Long-Positionen heraus.
Verkauf bei etlichen Rohstoffen – Kauf von Energiepositionen
Die Hedge-Fonds hätten bei den Rohstoffen ihre Long-Positionen (Kaufen) auf Gold weiterhin gesenkt. Zudem veräußerten sie diese selbst bei Platin sowie Silber. Trotz alledem bleibt die Netto-Kaufposition für Kupfer immer noch bestehen. Große Spekulanten bauten im Bereich der Energie ihre Kaufposition für Heizöl, Benzin und Rohöl aus.
Unterschiedliche Entwicklung auf dem Devisenmarkt
Nach Angaben von Bartels blieben am Devisenmarkt in besonderen Verkaufspositionen in Euro. Stattdessen deckt man sich bei den Yen-Engagements immer mehr ein. Ferner hatte die Analystin geschrieben, dass die riesigen Kaufpositionen im Dollar erhöht worden sind. Dagegen blieben die Hedge-Fonds hinsichtlich den Anleihen in ihren größeren Verkaufspositionen in den 10-jährigen Papieren und im Gegensatz dazu erhöhten die Anleger ihre Kaufpositionen in 2-jährige Papiere.
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