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Die Kommunalanleihen

am 1. Februar 2010 – 11:11Kein Kommentar

Die Kommunalanleihen gehören zu den Schuldverschreibungen. Sie besitzen einen variablen oder festen Zinssatz auf den Nennwert. Ferner werden sie von den Kommunen als Schuldner emittiert.

Wofür werden Kommunalanleihen verwendet?

Die Kommunalanleihen kann man mit den Bundeswertpapiere vergleichen. Die Anleihe gehört zu den Finanzinstrumenten der öffentlichen Hand. Mit diesen werden beispielsweise Schulden zurückgezahlt oder weitere finanzielle Mittel für die Investitionen in die Bildung, für kommunale Projekte sowie für die lokale Infrastruktur aufgewendet.

Die Rahmenbedingungen einer Kommunalanleihe

Es gibt von der Kommunalanleihen unterschiedliche Varianten. Wie bei den Unternehmensanleihen gilt bei den Kommunalanleihen, dass je niedriger der Zinssatz für die Gläubiger ist, desto höher ist auch die Bonität des Schuldners. Die Emission einer Kommunalanleihe ist nichts anderes als die Aufnahme eines Kredites einer Kommune, einer Gemeinde, eines Kommunenverbandes oder einer Stadt. Je nach dem wer diese Anleihe ausgibt, wird dementsprechend die Kreditwürdigkeit festgelegt und die Laufzeit einer Kommunalanleihe ist häufig mittel- bis langfristig.

Die laufende Emission

In Abhängigkeit der emittierenden Kommune oder Gemeinde gehören die Kommunalanleihen zu den laufenden Emissionen. Das bedeutet, dass in regelmäßigen Abständen neue Papiere zu aktuellen Zinskonditionen emittiert werden. Häufig gibt der Emittent die neue Kommunalanleihe aus, sobald ein bestimmter Kapitalbedarf vorhanden ist.

Die Käufer einer Kommunalanleihe

Die Anleger können über die Banken sowie Sparkassen Kommunalanleihen erwerben. Normalerweise sind Privatpersonen die Käufer solcher Anleihen. Es mischen sich allerdings auch Fondsmanager unter den Käufern. Die Fondsmanager mischen die Kommunalanleihen in das Depot von sicheren Rentenindex- und Geldmarktfonds oder in die typischen Rentenfonds bei.

Der Kauf einer Kommunalanleihe von einem ausländischen Emittenten

Man kann aber auch in Kommunalanleihen von ausländischen Schuldnern investieren (sog. Junk-Bonds). Sie werden allerdings häufig als recht risikoreich eingestuft. Deshalb müssen sie oftmals weit aus höhere Zinsen zahlen, um Käufer dieser Anleihe zu finden. Hier ist das Risiko für den Anleger groß, dass er sein investiertes Geld nicht (komplett) zurück bekommt, sobald die Kommunalanleihe fällig wird bzw. sofern sie vor dem Ende der Laufzeit zurückgegeben wird, was im Allgemeinen bei sämtlichen Kommunalanleihen die Möglichkeit besteht.

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