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Die Ermittlung der Rentenlücke

am 30. Januar 2010 – 13:32Kein Kommentar

Nach Einschätzungen von Experten erhalten die im Jahr 2040 in Rente gehenden Bürger nur noch maximal 40 % des letzten Bruttoeinkommens als Rente. Deshalb ist es sehr wichtig, eine private Altersvorsorge abzuschließen. Schließlich will man auch im hohen Alter den Lebensstandard halten. Allerdings fragt man sich, wie hoch die zusätzliche Rente ausfallen soll?

Der Vorsorgecheck

Wenn man die Rentenlücke ermitteln will, so kann ein Vorsorgecheck helfen. In diesem Check sind neben dem Feststellen der zukünftigen Alterseinkünfte auch noch das Bestimmen der potentiellen Kosten und das Wählen von geeigneten Vorsorgemaßnahmen.

Die Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung

Jedes Jahr gibt die Deutsche Rentenversicherung eine Renteninformation heraus. Hier werden Prognoserechnungen veröffentlicht, in welcher Höhe man die zukünftige Rente erhält. Allerdings sollte man diese Szenarien für die Steigerungen der Renten in der Zukunft nicht beachten. Schließlich gibt es für das Anpassen der Renten nach oben keine Garantien.

Die Einnahmen zur gesetzlichen Rente

Zu der gesetzlichen Rente summieren sich die garantierten Leistungen aus den privaten sowie betrieblichen Rentenversicherungen. Weiterhin können die künftigen Auszahlungen aus den Bank- und Fondsparpläne hinzukommen. Ferner sollten die Vermieter die Einnahmen aus Vermietung sowie Pacht berücksichtigen.

Der Finanzbedarf

Man stellt nun den Renteneinnahmen die Aufwendungen im späteren Alter gegenüber. Normalerweise ist der Finanzbedarf geringer als in der Zeit, in welcher man einer Arbeit nachgeht. Denn es ist beispielsweise das Darlehen für ein Eigenheim zurückgezahlt, die Kinder sind längst aus dem Haus und die Aufwendungen für die private Altersversorgung sind nicht mehr vorhanden. Die Wohneigentümer können zudem von der eingesparten Miete profitieren.

Berücksichtigung von unregelmäßigen und nicht geplanten Ausgaben

Dagegen können die Gesundheits- und Freizeitkosten die Aufwendungen im Rentenalter erhöhen. Es ist aber auch wichtig, dass man unregelmäßige oder nicht planbare Ausgaben berücksichtigt. Dies können z. B. Reparaturen, finanzielle Reserven für Notfälle, jährliche Beiträge für Versicherungen oder Urlaubsgeld sein.

Die zusätzliche Rente

Zahlreiche Erwerbstätige schließen diese Vorsorgelücke mit Fondssparplänen, Privatrenten oder aber auch mit Kapitallebensversicherungen. Allerdings bedeuten etliche Sparverträge nicht generell eine zugesicherte zusätzliche Versorgung über mehrere Jahre hinweg. Deshalb sollten die Rentensparer hinterfragen, ob die ausgewählte Sparform nicht nur lebenslänglich planbare, sondern auch sichere Rentenleistungen garantiert.

Die Fördermöglichkeiten

Ferner kann man unter Umständen Fördermöglichkeiten ausnutzen. Beispielsweise werden Riester-Renten relativ hoch gefördert. Hier unterstützt der Staat die private Altersvorsorge sowohl mit Steuervorteilen als auch mit Zuschüssen. Die Förderquoten erzielen bereits bei Geringverdienern mit Kindern und Alleinstehenden nicht gerade selten mindestens 50 %.

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