Rusals Börsengang führt zu zwei Milliarden Dollar Einnahmen
Der weltweite größte Aluminiumkonzern hatte bei dem ersten Börsengang 2,24 Milliarden Dollar (umgerechnet 1,6 Milliarden Dollar) eingenommen. Jedoch sind die neuen Aktien an circa 300 institutionelle Investoren gegangen. Die meisten davon kommen aus den asiatischen Ländern. Rusal will mit dieser finanziellen Spritze seine Verbindlichkeiten zurückzahlen, denn die angeschlagene Firma hat nach Angaben der Medien etwa 16 Milliarden Dollar Schulden.
Der Börsengang in Hongkong und Paris
Die Medien in Russland hatten am Freitag bekannt gegeben, dass das Auftragsbuch für den Börsengang bereits geschlossen worden ist. Nach Angaben der Moskauer Wirtschaftszeitung „Wedomosti“ soll der Aluminiumkonzern Rusal am 27.01. zum ersten Mal mit 1,6 Milliarden Aktien bzw. 10,8 % des Grundkapitals an die Hongkonger Wertpapierbörse sowie an die Pariser Euronext-Börse gehen. Der Anfangspreis für eine Aktie liegt bei 10,8 Hongkong-Dollar, was fast ein Euro ist, sodass der Marktwert von dem Aluminiumkonzern den Mindestwert 21,5 Milliarden US-Dollar beträgt. Eine der knapp 300 institutionellen Investoren ist die russische Entwicklungsbank VEB, welche 3,15 % der Anteile erwerben möchte.
Der Schuldenabbau im In- und Ausland
Mit diesen Einnahmen will Rusal die Verbindlichkeiten begleichen. Dabei hat dieser Konzern mit etwa 16 Milliarden US-Dollar bei seinen Gläubigern sowohl im Inland als auch im Ausland Schulden. Aufgrund der immensen Umstrukturierungen der Schulden konnte der Börsengang möglich werden. Deripaska konnte sich mit den Gläubigern im letzten Jahr auf das Umschulden von 7,4 Milliarden US-Dollar bis zum Jahr 2013 einigen.
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