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Das Währungskonto

am 25. Januar 2010 – 11:00Kein Kommentar

Etliche Online-Broker oder Direktbanken bieten ihren Kunden Währungskonten mit einer täglichen Verfügbarkeit für die wesentlichen Währungen aus der ganzen Welt an. Allerdings bieten die Online-Broker die Währungskonten lediglich in Kombination mit einem Wertpapierdepot an. In der Regel wird diese Art von Konto und Service für Kunden angeboten, welche periodisch an ausländischen Börsen handeln. Dabei wollen solche Kunden Konvertierungskosten vermeiden.

Das Währungskonto als Anlagekonto

Es handelt sich bei dem Währungskonto um ein Anlagekonto. Dieses Anlagekonto wird in einer fremden Währung geführt. Dabei haben die Anleger die Möglichkeit, von dem Zinsniveau profitieren, welcher im Ausland häufig wesentlich höher ausfällt.

Die Vor- und Nachteile

Auf der einen Seite umfassen die zu erwartenden Schwankungen bei dem Wechselkurs das Währungsrisiko. Die Wechselkursschwankungen können aber auch Kursgewinne ermöglichen. Ferner ist die Inflation ein zusätzliches Risiko bei den Währungen.

Der Preisverfall

Beispielsweise büßt der Euro jedes Jahr etwa 3 % an Wert ein. Der Preisverfall kann bei anderen Fremdwährungen wesentlich höher liegen. Man kann pauschal ableiten, dass das Risiko umso höher liegt, je höher der Zinssatz liegt. Weiterhin muss man beachten, dass beispielsweise unter die gesetzliche Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (kurz: EdB) nur die Einlagen in Währungen der europäischen Mitgliedsstaaten sowie in Euro fallen.

Rund um das Anlagekonto

Man legt für die Kauf- und Verkaufsorder den amtlichen Devisenkurs zugrunde. In Abhängigkeit der Währung kann die Kursspanne zwischen dem Verkaufs- und Ankaufskurs variieren. Unter Umständen muss der Anleger für den Währungswechsel ein weiteres Entgelt bezahlen. Weiterhin wird das Währungskonto in der Regel als ein reines Anlagekonto geführt und somit kann man diese Kontoart nicht für das Einreichen von Schecks oder Auslandsüberweisungen verwenden.

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