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Wohnraumqualität auch im Keller

am 23. Januar 2010 – 14:17Kein Kommentar

In der heutigen Zeit besitzen die Bauherren hohe Ansprüche an das Untergeschoss. Oftmals wurden hier Kartoffeln, Kohle oder eingewecktes Obst gelagert. Nun nutzen viele den Keller als Arbeits- oder Hobbyzimmer, als ein Fitnessraum oder in Form eines Spielzimmers für die Kinder.

Hohe Qualitätsansprüche

Heutzutage nimmt kein Bauherr allzu hohe zusätzlichen Kosten für ein einfaches Lager mehr in Kauf. Jedoch sind aufgrund der gestiegenen Anforderungen selbst die Ansprüche an die Qualtität gestiegen. Der Keller muss nicht nur trocken und hell sein, sondern häufig genutzte Zimmer müssen beheizt werden.

Die „Weiße Wanne“

Man kann für mehr Helligkeit im Keller sorgen, sofern man große Fenster mit einem abgeböschtem Gelände verwendet. Einen trockenen Keller wird durch das Ausführen von einer Weißen Wanne gewährleistet. Hier wird der Keller nicht gemauert, sondern er wird komplett aus einem sog. WU-Beton gegossen, der kein Wasser durchlässt. Außerdem müssen weitere Abdichtungen von außen bei solch einer Bauweise nicht verwendet werden, weil bei einer fehlerfreier – dicht und rissfrei – Bauausführung ist der WU-Keller dicht.

Die „Schwarze Wanne“

Es gibt aber auch eine sogenannte „Schwarze Wanne“. Die „Schwarze Wanne“ ist ein gemauerter Keller, welcher aus Bitumen abgedichtet ist. Diese Art von Keller wird heutzutage nicht mehr so oft gebaut.

Die Nachteile einer „Schwarzen Wanne“

Schließlich ist diese Kellerart nachteilig, weil die Abdichtung mit Bitumen in den Jahren der Nutzung marode werden kann. Ferner kann die „Schwarze Wanne“ undicht werden. Die Folge ist, dass Wasser eindringen kann. Für die Sanierung eines solchen Kellers muss dieser zunächst freigelegt werden, sodass die Dichtbahnen erneuert werden.

Der Standard – die „Weiße Wanne“

In der heutigen Zeit ist die „Weiße Wanne“ Standard. Schließlich kann sie rasch gebaut werden. Ferner sind die Anforderungen an Konstruktion, Planung sowie die verwendeten Betonmischungen recht anspruchsvoll. Aufgrund dessen soll der Fachmann die „Weiße Wanne“ bauen.

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