Das Projekt wohnenPLUS in Nürnberg – Teil 3
Die Innovationen
Die innovativen Punkte sind zum Einen, dass die Gruppen der Alleinerziehenden und der Senioren zusammengeführt werden. Zum Anderen soll ein Versorgungsverbund zwischen drei Generationen (Senioren, Alleinerziehende und Kinder) in Bezug auf das Verwenden von bereits vorhandenen Synergieeffekten und Ressourcen. Aufgrund der Rechtsform der Vermietungsgenossenschaft werden die Kosten niedrig gehalten und zugleich ein sozialer Wohnraum erzeugt. Deshalb erhalten Menschen mit wenig finanziellen Mitteln einen günstigen Mietraum und mit den Nutzungsgebühren wird lediglich die tatsächlich entstandenen Unkosten der Genossenschaft finanziert.
Der Nutzen
Der Nutzen für die Gesellschaft sind neben Prävention und Senkung der Kosten auch noch die Vermittlung von Werten, das Vereinbaren von Beruf und Familie sowie Kinderfreundlichkeit. Das Versorgen eines Pflegebedürftigen kann man mit Sicherheit in der Hausgemeinschaft kostengünstig gestalten als in einem Pflege- bzw. Altenheim. Die Alleinerziehenden können entweder ihrem Beruf nachgehen oder eine Ausbildung absolvieren, sodass sie noch nicht einmal die staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen müssen. Hinsichtlich der Prävention geht die Zahl von psychosomatischen und somatischen Erkrankungen aufgrund der wesentlich besseren Versorgungslage (z. B. Bewegung, Kontakte, Ernährung) der älteren Mitmenschen zurück.
Das Fazit
Somit ist WohnenPLUS sowohl ein kinderfreundliches als auch ein familienfreundliches Modellprojekt. Es verbessert die Lebensqualität der einzelnen Menschen. Außerdem trägt es zur Wertevermittlung zwischen den einzelnen Generationen bei. Trotz alledem steht das Projekt erst noch am Beginn eines recht langen Weges.
Die Unterstützung seitens der Politik
Selbst das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist dies ein Konzept, das zukunftsweisend ist. Ferner gibt es für dieses Projekt seitens dieses Ministeriums entsprechende Unterstützung. Diese Unterstützung ist auch dem Hilfsbereitschaft von Renate Schmidt zu verdanken. Das Projekt dankt ebenfalls der Stadt Nürnberg für das positive Entgegenkommen.
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