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Schweizer Anbieter auf dem deutschen Zertifikatemarkt

am 16. Januar 2010 – 16:21Kein Kommentar

Seit geraumer Zeit gehen die Gerüchte um, dass Anbieter aus dem Ausland in den deutschen Derivatemarkt einsteigen wollen. Ferner hätten sich die ausländischen Anbieter bereits über die Bedingungen über den Einstieg informiert. Insbesondere die Anbieter aus der Schweiz zeigen ein großes Interesse.

Sehr viele ausländische Anfragen

Laut dem Chef von der Derivatebörse Scoach, Christian Reuss, gäbe es sehr häufig Anfragen von Emittenten aus dem Ausland wie z. B. aus Zürich oder London. Diese wollen Derivate in der Bankenstadt Frankfurt notieren lassen. Laut Reuss hatte die EFG aus der Schweiz schon eine Emission als eine Privatplatzierung an der Börse in Frankfurt eingeführt.

Der Start von EFG auf dem deutschen Markt

Nach der Aussage von Manfred Schwientek, welcher bei der EFG Financial AG in Zürich tätig ist, gibt es den Plan, in diesem Jahr als ein Emittent von Derivaten in der BRD zu beginnen. In Frankfurt will die EFG ein Büro auf machen, um schließlich am deutschen Markt zugegen zu sein. Allerdings wird die EFG nicht die einzige Firma aus der Schweiz sein, welche auf dem deutschen Markt präsent sein möchte.

Die fortgeschrittenen Vorbereitungen der ZBK

Selbst die ZBK (Zürcher Kantonalbank) hatte bestätigt, dass man bei den Vorbereitungen schon sehr weit ist, um sich am deutschen Markt zu beteiligen. Man plant, strukturierte Produkte an der Stuttgarter Börse einzuführen. Allerdings steht noch kein exakter Termin fest.

Die potentiellen Emittenten Sarasin und Julius Bär

Der Markt nennt die weiteren möglichen Emittenten: Julius Bär sowie Sarasin. Nach Aussage vom Chef von Sarasin Deutschland, Frank Niehage, macht diese Firma im Bereich des Zertifikategeschäfts schon seit drei Jahren Privatplatzierung für Privatanleger. Derzeit planen sie allerdings keinen Massenvertrieb über die Börsen bzw. weitere Finanzintermediäre. Dagegen will Julius Bär zu diesen Gerüchten keine Stellungnahme machen.

Der Ausbau des Geschäftes bei UBS und Vontobel

Sowohl Vontobel als auch UBS möchten ihr Geschäft in Deutschland erweitern. Im öffentlichen Vertrieb werden von ihnen schon seit geraumer Zeit strukturierte Produkte offeriert. Vor kurzem gab UBS bekannt, dass sie im Jahr 2010 wesentlich mehr neue Emissionen als im letzten Jahr plant. Schon im Jahr 2009 war Vontobel sehr offensiv tätig und hatte das Geschäft mit den Hebelpapieren neu aufgebaut.

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