Mit Baugemeinschaften preiswerter bauen? (Teil 2)
Es gibt bei Baugemeinschaften einige Risiken. Zum Einen gibt es in dieser Gemeinschaft auch Individualisten, bei denen es rasch zu vielen Uneinigkeiten kommen kann. Diese Uneinigkeit kann das Projekt eines gemeinsamen Baus eines Hauses schnell scheitern lassen. Bis zum Ende wird häufig um Kleinigkeiten gestritten (z. B. Klingelknöpfe, Farbe) und man sollte deshalb immer bedenken, dass nicht einzelne Gruppenmitglieder, sondern die gesamte Gruppe entscheidet.
Die unterschiedlichen Risiken in Kauf nehmen
Zum Anderen muss die Baugemeinschaft die kompletten Risiken eines Hausbaus in Kauf nehmen. Dabei können es sich nicht nur um die regulären Kostenrisiken handeln. Ferner kann mindestens einem Bauherren in der Zwischenzeit sozusagen die „Puste ausgehen“. Schließlich haftet in der Baugemeinschaft normalerweise jeder Bauherr für die restlichen Bauherren.
Das Risiko der Eigenleistung
Ferner haben zahlreiche Baugemeinschaften das Ziel, dass die Gruppenmitglieder sehr viele Eigenleistungen ins kompletten Projekt mit einbringen. Hier gibt es dieselben Risiken und Probleme wie bei einem regulären Hausbau. Ein Bauherr von den Beteiligten kann erkranken oder aufgrund von beruflichen Gründen nicht zur festgelegten Zeit kommen. Dies kann den kompletten Ablauf gefährden.
Die schwierige Finanzierung
Außerdem ist die Finanzierung von solch einem Projekt recht schwierig. Etliche Banken lehnen deshalb die Finanzierung von diesem Projekt aufgrund des Arbeitsaufwandes und der Risiken ab. Häufig ist das Bekommen von den Finanzierungskonditionen recht schwer. Jedoch kann man unter Umständen öffentliche Fördermittel nutzen.
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