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Home-Staging – ein Trend aus den USA

am 28. Dezember 2009 – 13:193 Kommentare

Beim Home-Staging richtet man professionell Räume von einer Immobilie her. Dies soll verkaufsfördernd wirken. Hier soll die Immobilie sehr vielen möglichen Käufer ansprechend gemacht werden. Zudem sollen die Stärken einer Immobilie betont werden.

Die Visualisierung

Dem potentiellen Käufer soll es eine Hilfestellung sein, sich selbst in diesem Haus oder in der Wohnung zu sehen. Man erreicht dies, indem man eine Wohlfühlatmosphäre schafft. Schließlich können sich nur etwa 20 % aller Leute das unmöblierte Zimmer mit Möbeln aus dem Möbelhaus oder den möblierten Raum mit den persönlichen Möbelstücken überhaupt vorstellen. Genau hier hilft Home-Staging durch das Visualisieren.

Erstaunliche Resultate bei den Umfragen unter US-Immobilienmaklern

Es wurden zahlreiche US-Immobilienmakler befragt. Bei diesen Umfragen stellte sich heraus, dass das Nutzen von Home-Staging die Verkaufszeit um ein Drittel bis zu 50 % verkürzt wurde. Außerdem konnte ein Verkaufspreis erzielt werden, welcher etwa 10 bis 15 % verkürzt wurde.

Die Verkaufstechniken von Home-Staging

Home-Staging nutzt verschiedene Verkaufstechniken, Feng Shui sowie „Simplify your life“, um die Immobilie innerhalb eines kürzeren Zeitraums sowie mit einem Mehrerlös im Gegensatz zu gewöhnlichen Methoden zu verkaufen. Die Immobilie wird hierfür depersonalisiert. Das heißt, dass dem Verkaufsobjekt sowohl die Individualität als auch die Persönlichkeit der ehemaligen Bewohnern entnommen wird. Natürlich muss man für Home-Staging auch etwas Geld und Zeit investieren, was jedoch den Verkaufserlös steigert.

Der erste Eindruck

Natürlich will man zunächst den ersten Eindruck optimieren. Hierzu beseitigt man die Unordnung, entrümpelt die Wohnung und es findet eine Reinigung statt. Anschließend entfernt man dominierenden Möbel und lagert sie.

Die Schmeichelei der Augen der künftigen Bewohner

Ferner verwendet man direkte Maßnahmen, welche das Auge des zukünftigen Bewohners schmeicheln werden. Man versetzt ihn in die Lage, schon beim Eintreten in die Räume innerlich damit anzufangen, diese Räume mit den persönlichen Möbelstücken einzurichten. Die persönlichen Möbel des momentanen Immobilieninhabers haben aufgrund dessen lediglich den Zweck, als modisches Zubehör zu dienen. Natürlich werden weitere ergänzende Maßnahmen getroffen (z. B. die Gestaltung des Fußbodens, Verwendung von Farbe und Licht).

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3 Kommentare »

  • Home Staging ist ja schön und gut, nur Feng Shui hat damit wenig zu tun. Feng Shui analysiert raumpsychologische Zusammenhänge und kann errechnen, ob ein Objekt für einen Interessenten geeignet ist oder nicht.

    Während Home Staging jedes Objekt geeignet erscheinen lässt, in dem es das Objekt wie eine Bühne gestaltet.

    Also bitte nicht Dinge mischen, die definitiv nicht zusammengehören!

    Gerhard Zirkel

  • [...] Jetzt wird es sogar mit Home Staging zusammengeworfen. Jener Methode, Immobilien wie eine Bühne so herzurichten, dass sie schneller einen Käufer finden. In diesem Artikel: http://www.immobilienmuenchen.finanzwirtschafter.de/1335-home-staging-%E2%80%93-ein-trend-aus-den-usa/ [...]

  • Long Wang sagt:

    Schöner Überblick über das Thema! Ergänzend möchte ich noch erwähnen, dass die Idee des Home Staging bereits Ende der 70er Jahre von Barb Schwarz in den USA entwickelt wurde. Da ist es schon erstaunlich, wie lange es gedauert hat, bis sich das “Aufbereiten einer Immobilie für den Verkauf” auch hierzulande unter Maklern so langsam herumzusprechen scheint ;)

    Viele Grüße aus Berlin
    Long Wang

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