Preiserhöhungen auf dem Wohnimmobilienmarkt in Bayern
Bei allen Objekttypen wurden die Preissteigerungen ermittelt. Die Preiserhöhung reicht von 2,1 % bei den freistehenden Einfamilienhäuser bis hin zu 3,9 % bei den Doppelhaushälften und 6,2 % bei den Baugrundstücken für die Einfamilienhäuser. Im letzten Jahr erhöhten sich die Preise der Eigentumswohnungen um 2,9 % und bei den neu gebauten Häuser um 1,8 %. Ferner bezahlte man für den Geschossbaugrund 0,8 % mehr als im vorangegangenen Jahr und die Preise für die Reihenmittelhäuser stiegen um etwa 1 %.
Angleichung der Preisentwicklung in Südbayern gegenüber dem bayerischen Trend
In den letzten Monaten hat sich die Preistendenz in Südbayern dem kompletten bayerischen Trend angeglichen. Allerdings bildet der Geschossbaugrund die Ausnahme, welcher momentan etwa 0,6 % weniger kostet als im letzten Jahr. Dagegen gab es bei dem Baugrund für Einfamilienhäuser Preiserhöhungen um 6,3 %, für frei stehende Einfamilienhäuser bezahlt man etwa 6,5 % mehr und für Reihenmittelhäuser gab es eine Preissteigerung um 1,4 %. Ferner wurden die Doppelhaushälften um 6,5 % teurer und der Preis für die Eigentumswohnungen stieg um 3 %.
Kein einheitlicher Trend in Nordbayern
Jedoch konnte man im nördlichen Bayern bei allen Objekttypen keinen einheitlichen Trend erkennen. Die Erwerber von Einfamilienhausbaugrund bezahlen aktuell 2,6 % mehr als im vorangegangenen Jahr. Dagegen zahlten die Käufer für den Geschossbaugrund 11 % mehr als im Vorjahr.
Preissenkungen im nördlichen Bayern
Bei dem Bestand an Eigentumswohnungen erhöhten sich die Preise um 0,8 %. Die Preise bei den neu gebauten Eigentumswohnungen stiegen um 5,4 %. Jedoch sanken die Preise nicht nur für Doppelhaushälften um 2,8 %, sondern auch bei den Reihenmittelhäusern um etwa 1,6 % und frei stehenden Einfamilienhäusern um 5 %.
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