Miet- und Kaufpreise in Oberfranken
In Oberfranken gibt es kaum ein gutes Angebot an Häusern, die verkauft werden. Jedoch findet man in manchen Gebieten des Regierungsbezirks Wohnhäuser für unter 1.000 Euro je Quadratmeter. Dennoch gibt es in manch einer Stadt Immobilienpreise für zum Teil fast 2.000 Euro.
Die teuersten Gebiete Oberfrankens
Zum Beispiel ist Bamberg, die zur Metropolregion Nürnberg gehört und ein wichtiges Zentrum in Oberfranken darstellt, eine der teuersten Städte in Oberfranken, weil dort der Quadratmeterpreis für eine eigene Immobilie bei durchschnittlich 1.827 Euro liegt. Ferner gibt es dort kaum eine große Auswahl an Wohnhäusern, welche zum Verkauf angeboten werden. Selbst die Festspielstadt Bayreuth gibt es kaum zum Verkauf stehende Häuser und wenn sie verkauft werden, sind die Preise sehr teuer, denn man zahlt im Schnitt für einen Quadratmeter 1.715 Euro.
Preiswerte Häuser in Wunsiedel und Kronach
Dagegen findet man im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge die preiswertesten Häuser von Oberfranken. Der durchschnittliche Preis für einen Quadratmeter liegt bei 834 Euro. Weil dieser Landkreis in direkte Nachbarschaft zu der Tschechischen Republik liegt, kann man recht schnell ins Nachbarland fahren. Ganz ähnlich ist es beim Landkreis Kronach, denn dort liegt der Quadratmeterpreis für Häuser im Schnitt 869 Euro.
Teure Mietpreise in Bamberg und Bayreuth
In Bamberg zahlt man für eine Wohnung durchschnittlich pro Monat 6,10 Euro je Quadratmeter. Wer jedoch eine Wohnung in der Festspielstadt Bayreuth vorzieht, muss mit ähnlichen Mieten wie in Bamberg rechnen. Der Durchschnittspreis für den Quadratmeter liegt bei 6 Euro.
Günstige Mieten in Wunsiedel und Hof
In den ländlichen Regionen kann man günstigere Wohnungen zur Miete finden. Beispielsweise bezahlt man im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge im Schnitt lediglich 3,70 Euro pro Quadratmeter und im Landkreis Hof blättert man für die durchschnittliche Kaltmiete 4,10 Euro je Quadratmeter hin. Im Landkreis Hof leben über 100.000 Menschen, von denen aber lediglich ca. 40 % in Mietwohnungen wohnen und die restlichen etwa 60 % wohnen in Eigentumsimmobilien.
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