München als Ökostadt? (Teil 3)
Man kann diesen Plan nur dann umsetzen, sofern viermal mehr Immobilieneigentümer als bislang jedes Jahr mit der energetischen Sanierung der Häuser anfangen. Allerdings lässt die Studie die Frage offen, warum der Immobilieneigentümer dies trotz der teuren Anfangskosten machen sollte. Ferner gibt es das Problem, dass diese Investitionen lediglich wenige Menschen tragen müssen und zahlreiche Menschen von den Einsparungen profitieren. Der Immobilieneigentümer kann von dieser Investition für das Haus nur dann profitieren, sofern er diese zusätzlichen Kosten über die höheren Mietpreise wieder einnehmen kann.
Die Master-Pläne und das Bündnis „München für Klimaschutz“
Sowohl London als auch New York stellten für ihre ähnlichen Klimaziele bereits Master-Pläne auf, welcher in München noch aussteht. Der Bürgermeister Hep Monatzeder verspricht aber, dass bis zum kommenden Frühjahr das Handlungsprogramm stehen soll. Hep Monatzeder führt das Bündnis „München für Klimaschutz“ an. Auch die Industrie- und Handelskammer als auch der ADAC und viele weitere Firmen beteiligen sich an diesem Bündnis.
Die „Überzeugungskraft des guten Beispiels“
Dabei setzt Monatzeder auf die „Überzeugungskraft des guten Beispiels“. Damit sollen die Hauseigentümer von den Vorteilen der energetischen Sanierung überzeugt werden. Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften sollen hier die Vorreiterrolle einnehmen. Sie sollen zeigen, wie man Wohnungen nicht nur kostengünstig, sondern auch klimafreundlich sanieren kann.
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