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Die Trendfolgefonds

am 15. Dezember 2009 – 15:47Kein Kommentar

Sparer mit einem geringen Anlagebetrag kann man häufig durch ihr prozyklisches Verhalten typisieren. Weil sie von ihrem Herdentrieb angespornt werden, rennen sie sehr schnell und ohne jegliches Nachdenken dem Trend hinterher. Sie sind in der Hausse bis zum Ende dabei. In der Baisse stürzen sie unkontrolliert ab.

Glücklose Fondsmanager

Selbst der aktuelle Einbruch zeigt, dass selbst Fondsmanager häufig ohne Glück reagieren. Viele Portefeuilles stürzten im Jahr 2008 um etwa die Hälfte ab. Somit mussten diese Portfolios um 100 % wieder steigen, um aus den negativen Zahlen zu kommen.

Analyse der vergangenen Kursentwicklungen

Trotzdem kann man nicht ausschließen, dass das prozyklische Handeln doch zu einem Erfolg führt. Diesbezüglich scheinen etliche Experten eine besondere Formel gefunden zu haben. Die Manager analysieren bei solchen Trendfolgefonds die vergangenen Kursentwicklungen. Dadurch wollen sie ein Muster für langfristige Richtungsänderungen erkennen.

Handelssysteme als Grundlage

Anschließend sind diese die Basis für Handelssysteme. Die Handelssysteme entscheiden letztendlich über den Kauf und Verkauf von Fonds, Anleihen und Aktien. Dabei gehören diese Produkte zu der Gruppe der quantitativen, vom Computer gesteuerte Fonds. Diese Fonds berücksichtigen nicht wie viele andere Quant-Fonds grundsätzliche Kennzahlen wie zum Beispiel das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV).

Das erfolgreiche Trendfolgemodell

Das Trendfolgemodell ist sehr erfolgreich. Fast alle Experten finden sich im Bereich der flexiblen Mischfonds im oberen Achtel wieder. Dies gilt nicht nur in dem kurzen 12-Monats-Zeitraum, sondern auch im langfristigen 5-Jahres-Vergleich.

Der Dachfonds smart-Invest Helios AR

Arne Sand ist mit dem Dachfonds smart-Invest Helios AR der beste Trendsucher. Er spezialisierte sich auf die Nischenmärkte wie zum Beispiel Rohstoffe, Schwellenländer und Nebenwerte. Laut der Aussage von Sand gibt es in den Gier- und Angstmärkten die stärksten Trends. Jedoch kann es vorkommen, dass bei den Handelssystemen ein fallender Trend „übersehen“ wird, was man allerdings mit sog. Stop-Loss-Kursen verhindern kann.

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