Der Wandel in Nymphenburg und Neuhausen
Die Könige wurden in ihren Kutschen nach Neuhausen gefahren. Sie fuhren an der Nymphenburger Straße sowie am Schlosskanals entlang zu dem königlichen Landsitz. Diese herrschaftlichen Spuren kann man bis heute an den Gemäuern bewundern. Selbst die Neubau-Villen passen sich in ihrem Baustil dem nahe gelegenen Nympenburger Schloss an.
Die Industrialisierung in Neuhausen
Aufgrund der Industrialisierung erhielt sich Neuhausen sein Gesicht. Im 19. Jahrhundert errichtete man dort nicht nur Fabriken, sondern auch Brauereien sowie Militär. Die Stadtherren bauten für die Arbeiter rund um die Produktionsstätten einfache Wohnquartiere. Allerdings wurden diese Holzhütten Ende der 1920er Jahre dem Erdboden gleich gemacht und es wurden große Wohnblöcke errichtet.
Der Wandel vom Arbeiterviertel zum trendigen Stadtteil
Die Bauträger sanieren in der heutigen Zeit diese schlichten Grundrisse der Wohnblöcke zu luxuriösen Wohnungen. Früher war dieser Stadtteil ein Arbeiterviertel. Heute wandelt es sich in ein „In-Viertel“ zum Wohnen und mit teuren Preisen.
Die Verkehrssituation
Sowohl die Ausläufer der Stuttgarter Autobahn als auch der Mittlere Ring benötigen im Bezirk einen immensen Platz. Sollte man in unmittelbarer Nähe zur Landshuter Allee wohnen, hat man kaum noch Ruhe. Wer allerdings in einer parallelen Straße eine Wohnung gefunden hat, wird es allmählich ruhiger.
Der Rotkreuzplatz als Handelszentrum
Der Rotkreuzplatz ist im Viertel das Handelszentrum. Neben Buchläden, Banken, Kaufhäuser und Wochenmarkt gibt es außerdem noch Lebensmittelhändler, Fotogeschäfte und Apotheken. All dies macht natürlich den Versorgungsweg kurz.
Die Qual der Wahl beim Nachtleben und für künstlerische Aktivitäten
Wer abends ausgehen will, hat die Qual der Wahl. In diesem Stadtviertel gibt es internationale Restaurants neben einheimischen Wirtschaften: sowohl das trendige Sushi-Lokal, Griechen, Italiener als auch Türken und Chinesen bieten ihre Köstlichkeiten neben bayerischen Wirtschaften, Cafés und Kneipen an. Jedoch befinden sich dort keine hippen Bars und Kneipen von dem Typus „Sehen und gesehen werden“. Wer jedoch ein Kunstfanatiker ist, kann in die abwechslungsreichen Vorstellungen von Live-Bühnen, Museen, kleine Galerien, Kino und Theater bewundern.
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