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Die Mischfonds

am 6. Dezember 2009 – 19:09Kein Kommentar

Die Geldanlage in Aktienfonds muss nicht immer sinnvoll sein. Sollte zum Beispiel sich auf dem Märkten ein Abwärtstrend bemerkbar machen oder bewegen sich die Kurse über einen langen Zeitraum hinweg seitwärts, haben die Fondsmanager von Aktienfonds ein Problem. Sie müssen trotz dieser sinkenden oder stagnierenden Preise und wegen den Vorgaben zum vereinbarten Mindestprozentsatz in Aktien anlegen. Sowohl der sinkende Kurs als auch eine stagnierende Notierung eines Fonds können die Folge sein.

Die ideale Lösung des Problems: die Investition in einen Mischfonds

Bei diesen Problemen sollte man in einen Mischfonds investieren. Ein Mischfonds legt nicht nur in Anleihen an, sondern auch in Aktien. Zum Einen sorgt ein Mischfonds dafür, dass der Geldanleger in den Zeiten von steigenden Kursen durch den hohen Anteil an Aktien möglichst viel davon profitiert. Zum Anderen sorgt dieser Fonds in Zeiten von fallenden oder stagnierenden Kursen aufgrund des hohen Anteils an Anleihen für feste Erträge.

Zwei Formen eines Mischfonds: Mischfonds mit festem oder variablem Verhältnis zwischen Anleihen und Aktien

Der Mischfonds hat zwei Ausprägungen. Zum Einen gibt es einen Mischfonds, welcher ein festgelegtes Verhältnis zwischen Anleihen und Aktien hat. Dieser hat den Vorteil, dass der Anleger im Vorhinein genau abschätzen kann, wie dieser Mischfonds anlegt.

Die Nachteile von Mischfonds

Allerdings ist diese feste Aufteilung nur dann nachteilig, sobald beispielsweise langfristig die Aktienkurse steigen. Der Fonds kann sich aufgrund dessen nur unterproportional an dem Kursanstieg beteiligen. Das Gleiche gilt auch bei sinkenden Kursen. Weil die Aktienquote fest ist, wird die komplette Umschichtung in sichere Anleihen verhindert und dies führt zu Kursverlusten.

Die extremen Ausprägungen eines Mischfonds mit einem variablen Anteil an Anleihen und Aktien

Diese Nachteile von Mischfonds mit einem festen Anteil von Anleihen und Aktien können die Anleger vermeiden. Sie können nämlich in Mischfonds mit einem variablen Verhältnis von Anleihen und Aktien anlegen. Das Fondsmanagement kann je nach der Einschätzung des Marktes zwischen 100 % Anleihen und 100 % Aktien des Fondsvermögens nach einer eigenen Einschätzung und ohne irgendeine Beschränkung anlegen. Der Anleger muss hier bewusst sein, dass er bei sehr extremen Ausprägungen zwischendurch entweder einen reinen Rentenfonds (100 % festverzinsliche Wertpapiere) oder einen reinen Aktienfonds (100 % Aktienanteil) in seinem Depot hat.

Die Vorteile eines Mischfonds

Insbesondere wenn der Geldanleger die mittelfristige Entwicklung des Aktienmarktes nicht einschätzen kann, ist die Investition in einen Mischfonds sinnvoll. Außerdem kann man mit diesem Fonds das Risiko von möglichen Kursverlusten in einer relativ schwachen Börsenzeit senken. Die Mischfonds können eine entsprechende Rendite aufweisen.

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